Samstag, 13. Januar 2018

Quarkschnecken mit Zimt und Cranberries

Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und habt auch die Weihnachtstage so genossen wie ich.
Diese freien Tage sind immer so schnell vorbei, genauso wie dieser Weihnachtszauber, den ich immer so liebe.
Aber das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt. :-)

Auch wenn ich lange nichts mehr hier habe von mir hören lassen, so habe ich doch zwischendurch gekocht und gebacken.
Da lief mir neulich z. B. ein lecker klingendes Rezept für eine Suppe über den Weg, doch als ich sie ausprobierte, musste ich leider feststellen, dass das Ganze eher an Kleister erinnerte als an eine warme Mahlzeit.
Tja, so geht es mir schon das eine oder andere Mal, wenn man etwas Neues probiert.

Heute gibt es hier Schnecken, in deren Teig Quark verarbeitet wird. Nein, es ist kein Quark-Öl-Teig.
Der Teig ist sehr schön weich bei der Verarbeitung und die Schnecken sind nach dem Backen sehr locker und saftig.
Das Rezept habe ich schon lang hier liegen, doch weiß ich gar nicht mehr, woher ich das habe.
Ich habe jetzt mal sämtlich Sachen aufgeräumt und da fiel mir der Zettel mit diesem Rezept in die Hände.

Wie immer ist auch dieses Rezept schnell gemacht und braucht keine Ruhezeit wie beim Hefeteig.
Natürlich könnt Ihr die Schnecken auch mit anderen Zutaten füllen als mit Cranberries und Zimt - ganz nach Eurem Geschmack.
Da ich selbst nicht so gerne diesen dicken Zuckerguss mag, habe ich nur, wie man auf dem Bild sehen kann, eine dünne Glasur hergestellt.




Quarkschnecken mit Zimt und Cranberries


Zutaten für 16 bis 18 Stück:

Für den Teig:
320 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
150 g Quark
100 g weiche Butter oder Margarine
5 EL Milch

Für die Füllung:
30 g Butter oder Margarine
100 g getrocknete Cranberries
1 TL Zimt (oder auch mehr)

Für den Guss:
200 g Puderzucker
4 EL Zitronensaft



Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei, Quark, Butter und Milch zugeben.
Alles mit einem Knethaken oder von Hand zu einem glatten Teig verarbeiten.
Dann den Teig zu einem Rechteck von 40 cm x 30 cm ausrollen.

Den Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Füllung die Butter zerlassen und anschließend auf dem ausgerollten Teig gleichmäßig verteilen.
Anschließend den Zimt draufstreuen und die Cranberries gleichmäßig verteilen.
Nun den Teig von der Längsseite her aufrollen und in 15 mm dicke Scheiben schneiden.
Die einzelnen Stücke auf das Backblech stellen, so dass eine Schnittseite nach oben zeigt und man die Spirale der Rolle sehen kann.
Die Stücke ein wenig flach drücken.
Danach das Gebäck im vorgeheizten Backofen ca. 15 bis 20 Minuten backen.
Nach dem Backen die Schnecken aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zum Schluss für den Guss den Zitronensaft mit dem Puderzucker zu einer homogenen Masse verrühren und die Schnecken damit bestreichen.



Guten Appetit!




Sonntag, 12. November 2017

Krautsalat

Hallo zusammen,

der Herbst ist da mit seinen kühlen Temperaturen und nassem Wetter.
Die erste Erkältung diesen Herbst habe ich schon hinter mir. Leider haut es mich dabei oft aus der Bahn, dass ich einige Tage brauche, um wieder richtig fit zu werden.
Einen kleinen Kurzurlaub gab es auch noch, so dass ich nicht wirklich oft im Internet war in letzter Zeit.
Im Urlaub habe ich immer Ruhe mal durch die Geschäfte zu stöbern und zu bummeln. Ja, ich liebe es zu bummeln und mich von den vielen Auslagen inspirieren zu lassen.
Es werden ja nicht nur Koch- und Backbücher gekauft, sondern es gibt auch in meinem Leben noch viele schöne andere Dinge zu sehen und zu kaufen. :-)

Herbstzeit ist bei uns bekanntlich auch Kohlzeit. Es gibt Kohlarten, die ich gerne mag. Und aus diesem Gemüse lassen sich viele leckere Rezepte zaubern. Manche verwenden die Kohlrezepte auch für Diäten, was mir persönlich jetzt nicht unbedingt gefällt.

Da ich gerne Krautsalat esse, habe ich dieses Jahr mal einen Krautsalat probiert und dieser kam bei meinen lieben Mitmenschen gut an.
Sicherlich kann dieses Rezept, wie so oft bei meinen Rezepten, nach Lust und Laune sowie eigenem Geschmack abgewandelt werden.





Krautsalat


Zutaten:

1 Weißkohl (mittelgroß)
2 Zwiebeln
130 g Zucker
2 EL Salz
1 TL Pfefferkörner
150 ml Öl, am besten neutral
750 ml Mineralwasser Kohlensäure
350 g Essig (Balsamico-Essig oder wer es saurer mag, kann normalen Essig nehmen)




Zubereitung:

Zunächst einmal den Weißkohl halbieren und den Strunk sowie dickere Stück entfernen.
Nun den Kohl auf einer Reibe fein in eine große Schüssel raspeln.
Die Zwiebeln schälen und fein würfeln und zum Kohl in die Schüssel geben.
In einer kleinen Schüssel Zucker, Salz, Pfefferkörner, Mineralwasser und Essig mischen.
Wichtig hierbei ist, dass sich der Zucker auflöst. Durch das Mineralwasser schäumt die Masse kurz auf.
Das Ganze über das Kraut geben.
Jetzt einen kleineren Teller, der in die Schüssel passt, auf das Kraut legen und mit Marmeladengläsern, Konservenbüchsen, Einmachgläsern usw. beschweren, so dass das Kraut im Sud liegt.
Den Salat für 24 Stunden in den Kühlschrank zum Durchziehen stellen.

Wer es gerne etwas salziger mag, kann den Salat vor dem Servieren noch nachsalzen.
Jemand, der gerne Kräuter mag, kann auch klein gehackte Kräuter wie z. B. Petersilie, Schnittlauch usw. mit in den Salat geben.
Diesen Salat kann man auch mit Rotkohl (Blaukraut) zubereiten und schmeckt auch sehr lecker.




Montag, 9. Oktober 2017

Obatzda, Gerupfter oder einfach nur angemachter Camembert

Hallo zusammen,

der Herbst ist da und hier regnet es ständig. Die Tage sind wesentlich kürzer geworden und auch die Temperaturen sind mächtig gefallen. Das bedeutet für mich, dass ich mich wieder mehr der deftigeren Küche widmen werde und die leichteren Sommersalate, Obstteller usw. verschwinden. Nein, es wird weiterhin in meiner Küche Obst und Gemüse zu finden sein. Allerdings verarbeite ich gerade eher die Kohlsorten als Tomaten, Gurken, Eisbergsalat usw.

Und abends vor dem Fernseher oder mit einem Buch liegend auf der Couch nasche ich auch gerne mal herzhafte Dinge wie Chips und Co. Dazu esse ich gerne irgendwelche Dips, die am liebsten selbstgemacht sind.
Daher habe ich heute den angemachten Camembert mitgebracht.
Ich habe ihn schon auf Brot als Aufstrich gegessen oder auch als Dip. Ja, es gibt viele Rezepte hierzu und jeder macht ihn wahrscheinlich anders. Aber mir lag an dem Rezept vor allen Dingen, dass hier keine rohen Eier verwendet werden, wie ich schon oft gelesen habe und auch kein Bier zum Einsatz kommt. Das mag ich gar nicht. Also habe ich mich für das untenstehende Rezept entschieden und ein bißchen "gebastelt".





Obatzda, Gerupfter oder einfach nur angemachter Camembert



Zutaten:

250 g Camembert
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
Salz
Pfeffer
50 g Butter
Paprikapulver
evtl. Sahne oder Milch
evtl. Kümmelsaat




Zubereitung:

Erst einmal die Zwiebel bzw. Schalotte schälen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Je kleiner die Würfel sind, desto besser schmeckt es.
Den Camembert mit einem Messer von seiner Rinde befreien. Dabei die weiße Rinde so dünn wie möglich vom eigentlichen abschneiden.
Nun den entrindeten Käse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Danach die zimmerwarme Butter unter den Käse mischen. Ist die Masse zu fest, so kann man nach Wunsch schlückchenweise Milch oder Sahne zugeben und solange umrühren bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
Nun die Zwiebelwürfelchen untermischen und anschließend das Ganze mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
Wer möchte, kann auch noch Kümmelsaat mit reingeben.

Wer das Ganze als Brotaufstrich genießen möchte, kann ihn nach Wunsch noch klein geschnittenen Radieschen garnieren.

Guten Appetit!






Sonntag, 24. September 2017

Teriyaki-Sauce mit Hähnchenspießen

Hallo zusammen,

heute möchte ich mich mal wieder mit einem neuen Rezept auf diesem Blog melden. Ja, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, aber ich war in der letzten Zeit oft unterwegs, da das Wetter so schön war. Da zieht es mich eher nach draußen, als dass ich in der Stube hocken möchte.
Nein, ich habe mich in letzter Zeit nicht nur von Smoothies ernährt, obwohl ich sie sehr gerne trinke und zwei bis drei Mal die Woche zubereite.
Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und auch die Temperaturen gesunken sind, werde ich wieder öfter am Rechner sein und auch wieder öfter Rezepte einstellen.
Irgendwie freue ich mich jedes Jahre nach diese heißen Temperaturen wieder auf die Winterzeit, wo man gemütlich zu Hause mit einem Kakao oder vielleicht einer Tasse Tee auf der Couch sitzt.

Heute gibt es auf diesem Blog ein Rezept für eine Teriyaki-Sauce. Mich interessierte dieses Rezept schon lange und dann habe ich es einfach mal getestet.
Es ist wie immer recht leicht nachzumachen. Es ist eine Sauce aus der asiatischen Küche. Da die Geschmäcker ja verschieden sind, ist die Sauce natürlich nicht jedermanns Geschmack. Ich liebe zwar die deutsche Küche, aber ab und zu mache ich auch gerne mal einen Ausflug in die Küchen anderer Länder.



Teriyaki-Sauce mit Hähnchenspieße


Zutaten für 4 Portionen:


Für die Teriyaki-Sauce:
100 ml Sojasauce
100 ml Orangensaft, frisch gepresst
275 ml Geflügelfond
3 EL Zucker



Für die Hähnchenspieße:
400 g Hähnchenbrust
Gewürze nach Wahl, z. B. Salz, Pfeffer, Currypulver, Paprikapulver usw.
Mehl
Fett zum Braten
Holzspieße




Zubereitung:

Für die Teriyaki-Sauce alle Zutaten in einen Topf geben und anschließend aufkochen. Dann das Ganze gut 5 Minuten einkochen lassen.

Für die Hähnchenspieße das Fleisch waschen und in ca.8 cm bis 10 cm lange und ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Das Fleisch dann auf die Holzspieße stecken, so dass unten am Spieß noch etwas Platz zum Anfassen des Spießes möglich ist.

Das Fleisch würzen nach Wunsch und anschließend in Mehl wenden. Durch das Mehl wird das Fleisch etwas knusprig.

Dann in einer Pfanne Fett erhitzen und das Fleisch auf den Spießen gar braten.

Dazu kann man Reis oder asiatische Nudeln essen.

Die Teriyaki-Sauce entweder in ein kleines Schälchen geben und zum Essen reichen oder man kann sie auch gleich über das Essen auf dem Teller gießen.

Wer möchte, kann die Teriyaki-Sauce auch während des Bratens schon mit in die Pfanne oder den Wok geben. Das eignet sich besonders, wenn man Fleisch, Nudeln, Reis, Gemüse usw. zusammen in einer Pfanne oder einem Wok zubereitet.


Guten Appetit!