Donnerstag, 27. April 2017

Kartoffelsalat

Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch auf meinem Blog ein Rezept für einen Kartoffelsalat vorstellen, so wie ich ihn immer zubereite.
Da er nicht nur mit Mayonnaise, sondern auch mit Joghurt gemacht wird, ist er schön leicht.
Ja, ich denke, die Süddeutschen unter uns werden jetzt die Augen verdrehen, da sie diesen Salat immer mit Essig und Öl machen. Auch dieser schmeckt lecker, doch da ich nicht in Süddeutschland groß geworden bin und mit dieser Machart aufwuchs, mache ich vorwiegend den Salat mit Mayonnaise und Joghurt.
Jetzt, wo doch hoffentlich bald die Grillsaison beginnt, sind solche Partysalate in meinen Augen ein Muss. Dieses Rezept kann man wie immer gut nach eigenen Vorstellungen abändern.
Ich habe auch schon Paprikasstücke oder anderes Gemüse mit in den Salat gegeben. Auch kann man noch andere Gewürz verwenden usw.
Der Phantasie sollte man einfach freien Lauf lassen oder mal mit den Augen durch die eigene Küche bzw. Kühlschrank schweifen, wo einem die eine oder andere Zutat noch ins Auge fällt, die vielleicht mit in den Salat könnte.
Zum Salat passt z. B. auch sehr gut Fisch wie bei mir die geräucherte Forelle, die es dazu gab.





Kartoffelsalat



Zutaten:

1,2 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 Zwiebel
250 g Joghurt
5 EL Mayonnaise
150 g Gewürzgurken (Cornichons)
5 EL Essig oder Gewürzwasser von den Gewürzgurken
3 Eier (Größe M), gekocht
Salz
Pfeffer



Zubereitung:

Zunächst einmal die Kartoffeln als Pellkartoffeln in einem Topf mit Wasser gar kochen. Danach zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass man sie mit den Händen anfassen kann und sich nicht die Finger verbrennt.
In der Zwischenzeit die Eier in einem Topf hart kochen.
Die Eier anschließend erkalten lassen.
Nun die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Gewürzgurken ebenfalls würfeln oder in dünne Scheiben schneiden.
In einer großen Schüssel die Mayonnaise mit Joghurt und Essig oder Gewürzgurkenwasser verrühren. Anschließend kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Es kann ruhig kräftig gewürzt sein, denn Salz und Pfeffer ziehen nach der Zeit ein.
Dann Zwiebel- und Gewürzgurkenwürfel oder Gewürzgurkenscheiben in die Schüssel geben.
Die Eier schälen und fein würfeln und ebenfalls in die Schüssel geben.
Nun noch die Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm x 1 cm große Würfel schneiden. Wer möchte, kann die Kartoffeln auch in dünne Scheiben schneiden.
Die Kartoffeln noch in die Schüssel geben und dann alles gut miteinander verrühren.
Eventuell noch einmal nachwürzen.
Dann wird der Kartoffelsalat für ca. 3 bis 4 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank gestellt.

Wer möchte, kann auch einen Teil der Kartoffeln durch Süßkartoffeln ersetzen.

Guten Appetit!







Sonntag, 23. April 2017

Quarkbrot

Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr habt Ostern eine schöne Zeit gehabt und konntet die freien Tage nutzen.
Ausflüge waren hier aufgrund des schlechten Wetters nicht drin. Und auch dieses Wochenende war es richtig kalt und teilweise regnerisch. Doch ich wollte unbedingt Samstag in die Stadt, da ich etwas brauchte.
Leider waren fast alle Geschäfte aufgrund der Großdemonstration geschlossen, so dass ich kein Geld ausgeben konnte. :-)
Also muss ich das Ganze um eine Woche verschieben.
Eine neue Rezeptzeitschrift habe ich dennoch mitgenommen, denn so ganz ohne einen Einkauf wollte ich doch nicht aus der Stadt zurückkehren. Schließlich muss sich ja der Weg lohnen. :-)

Da wir ja immer noch kein Frühlingswetter haben und es noch nirgendwo regionalen Rhabarber oder Erdbeeren gibt, muss ich mich wohl noch etwas gedulden, damit zu kochen oder zu backen.
Daher gibt es hier heute auf meinem Blog ein leckeres Quarkbrot.
Es bedarf nicht vieler Zutaten und ist schnell gemacht.

Das Brot eignet sich für süße Aufstriche. Wer aber auch Wurst oder Käse mit diesem Brot essen möchte, kann es gerne machen. Hier im Rheinland kennt man ja solch seltsame Essgewohnheiten. Mir selbst schmeckt es nicht.




Quarkbrot



Zutaten für eine Kastenkuchenform mit 30 cm Länge: 

Für den Teig:
400 g Mehl
1 Packung Backpulver
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
200 g Quark
8 EL Öl, neutral
6 EL Milch
260 g Rosinen, optional

Außerdem:
Mehl und Fett für die Kastenkuchenform




Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.
Dann Ei, Quark, Öl und Milch zufügen.
Das Ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Man braucht dazu keinen elektrischen Knethaken, das geht auch wunderbar mit den Händen.

Zum Schluss noch die Rosinen unter den Teig kneten. Wer keine Rosinen mag, kann sie natürlich weglassen.

Eine Kastenkuchenform fetten und mit Mehl ausstäuben.
Den Teig nun hineingeben und ein wenig eben drücken.

Das Brot wird dann im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 bis 50 Minuten gebacken.

Es ist ein sußes Brot und eignet sich wunderbar für süße Aufstriche wie z. B. Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme.


Guten Appetit!






Montag, 17. April 2017

Handmixer-Set der Firma Rosenstein & Söhne

Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch ein besonderes Küchengerät vorstellen und zwar handelt es sich dabei um das Handmixer-Set der Firma Rosenstein & Söhne.
Von dem Unternehmen Pearl bekam ich eine nette Anfrage, ob ich dieses Set einmal testen würde.
Wer gerne backt und/oder kocht, probiert nicht nur gerne neue Lebensmittel und Rezepte aus, sondern auch Küchengeräte, die den Spaßfaktor in der Zubereitung noch erhöhen.

Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass ich mich sehr über die Anfrage von Pearl gefreut habe und ihnen meine Zusage schickte.

Dieses Küchengerät von Rosenstein & Söhne besteht aus folgenden Teilen:
1 Handmixer + Rührstäbe (2 Knethaken + 2 Rührbesen)
1 Standfuß mit Schwenkarm
1 Rührschüssel


Da das Gerät samt Zubehör vorwiegend aus Kunststoff besteht, ist es recht leicht beim Transport. Das ist für mich wichtig, denn so kann ich es mal mit zu einer Freundin nehmen, wenn wir das nächste Mal z. B. Weihnachtsplätzchen backen.
Erst dachte ich, weil das Gerät nicht vom Gewicht her schwer ist, würde es im eingeschalteten Zustand „wandern“, sich also in eine Richtung bewegen und man muss beim Rühren dabei stehen bleiben.und das Ganze mit der Hand festhalten Doch dieses ist zu meiner Freude nicht der Fall, da unter dem Standfuß Gumminoppen angebracht sind, die ein „Wandern während des Rührens“ verhindern.

Bei diesem Küchengerät wird der Handmixer auf einen Standfuß aufgesetzt, so dass man auch den Handmixer alleine nutzen kann. Man braucht also nicht generell das ganze Gerät. Das bietet sich meiner Meinung an, wenn ich mal schnell einen Fertigpudding anrühren möchte usw.

Weiterhin spielt bei mir auch die Lautstärke eine große Rolle. Mein herkömmlicher Mixer ist sehr laut, was mich immer ein wenig stört. Doch dieser von Rosenstein & Söhne ist erheblich leiser und für mich daher angenehmer in den Ohren.

Die Rührschüssel, die mitgeliefert wird, dreht sich während der Handmixer eingeschaltet ist, mit.
Das hat für mich den Vorteil, dass ich in der Zwischenzeit etwas andere in der Küche machen kann und das Gerät ganz alleine seine Arbeit verrichten kann.
Wer möchte, kann natürlich dem Ganzen zusehen und dabei beobachten, wie aus den einzelnen zugefügten Zutaten ein schöner Teig gerührt wird. :-)

Dieses Handmixer-Set ist für mich ein selbstarbeitendes Küchengerät, das mir Zeit in der Zubereitung spart.

Mein Fazit für dieses Gerät fällt sehr positiv aus und ich kann es nur jedem empfehlen.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal der Firma Pearl danken, die mir dieses Gerät zur Verfügung gestellt hat.






Donnerstag, 13. April 2017

Hefeteilchen mit Quarkfüllung

Hallo zusammen,

die Ostertage stehen vor der Tür und für viele, auch für mich, heißt das, vier Tage Freizeit an einem Stück.
Leider spielt das Wetter nicht so mit, so dass Unternehmungen im Freien hier wohl nicht stattfinden können.
Dabei war es vor zwei Wochen schon so richtig schön warn, doch leider ist die Kälte zurückgekommen.
Auch Regen ist für die Feiertage angesagt.
Hoffentlich wird es dann nicht so ein verregnetes Frühjahr wie letztes Jahr.

Aber das schlechte Wetter wird mich auf jeden Fall nicht davon abhalten, lecker zu kochen oder zu backen. :-)

Heute habe ich ein Rezept für ein Hefegebäck mitgebracht, dass mit einer Quarkfüllung versehen ist.
Ja, ich weiß, es gibt überall schon z. B. Erdbeeren und Rhabarber zu kaufen, doch ich finde es einfach noch zu früh, denn die Saison hat noch gar nicht richtig angefangen. Die Erdbeeren sind, so viel ich weiß, nicht aus Deutschland, sondern werden importiert. Ich möchte aber Obst aus der Region kaufen und daher werde ich noch etwas warten müssen.

Also gab es die Tage diese Hefeteilchen an der Kaffeetafel und sie waren schnell gemacht und schmeckten auch noch am nächsten Tag. Wer möchte, kann die Füllung auch noch mit Obst belegen, doch ich haben mich für die "nackte" Version entschieden.





Hefeteilchen mit Quarkfüllung



Zutaten für ca. 7 bis 8 Stück:

Für den Teig:
350 g Mehl
40 g Zucker
0,25 TL Salz
15 g frische Hefe
100 ml Milch
1 Ei (Größe M)
50 ml Wasser, Zimmertemperatur
35 g Öl, neutral, Zimmertemperatur

Für die Füllung:
375 g Quark
1 Ei (Größe M)
50 g Butter oder Margarine
75 g Zucker
1 Esslöffel Speisestärke oder Puddingpulver (Vanillegeschmack zum Kochen)

Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche




Zubereitung:

Für den Hefeteig das Mehl, den Zucker und das Salz in eine Schüssel geben.
In einer Tasse oder einem Glas die Milch erwärmen und die Hefe anschließend darin auflösen.
Das Milch-Hefe-Gemisch zum Mehl in die Schüssel gießen und das Ei hinzufügen.
Nun noch Öl und Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
Dann den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Am Ende der Gehzeit des Teiges die Quarkfüllung zubereiten.
Dafür nimmt man eine weitere Schüssel und gibt dort alle Zutaten für die Quarkfüllung hinein.
Alle Zutaten mit einem elektrischen Mixer oder mit dem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Den Hefeteig dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Kreise von ca. 10 cm Durchmessern ausstechen.
Den Rand der Kreise etwas hochziehen, so dass die Füllung nicht während des Backens auslaufen kann.
Dann wird die Mitte der ausgestochenenen Hefeteilchen mit der Quarkfüllung befüllt.
Die Quarkfüllung sollte nicht ganz so hoch sein, wie der Rand der Hefekreise, da sonst während des Backens die Quarkfüllung überläuft. Also die Füllung bis ein paar Millimeter unterhalb des Randes der Hefekreise befüllen.

Die Hefeteilchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Nun werden die Teilchen im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Ober-(Unterhitze) ca. 20 bis 25 Minuten gebacken.


Guten Appetit!