Sonntag, 14. Juni 2015

Shortbread

Der Sommer meint es momentan sehr gut mit uns, zumindest hier im Rheinland. Es ist noch nicht zu heiß und es lässt sich daher sehr gut aushalten.
Gestern war mal wieder ein Fahrradausflug mit einer Freundin ins Nachbarstädtchen dran. Das ist seit Jahren bei uns Pflichtprogramm, wenn es das Wetter erlaubt.
Wir mögen beide dieses Städtchen sehr gerne und freuen uns immer auf den Ausflug. Ja, gekauft wird auch immer etwas, denn irgendetwas findet sich immer.
Als wir gestern morgen dann in die Stadt kamen, wurden wir von einem Stadtfest überrascht. Wir sind beide nicht über die Aktivitäten dieser Stadt informiert und daher wußten wir vom Stadtfest nichts. Die Stadtmitte ist nicht sehr groß, doch es reicht u. a. für ein Riesenrad. Also sind wir beide seit Jahren mal wieder damit gefahren. Und bei schöner Aussicht konnte man herrlich weit schauen, da wir ja keine Berge haben.
Einen Schokoladenkuchen habe ich für den Ausflug auch gebacken, doch den werde ich nicht hier schreiben. Geschmacklich war er sehr lecker, doch in der Mitte viel zu klitschig. Ich erwarte von einem Rührkuchen, dass dieser locker ist und das war der Schokoladenkuchen leider nicht. Wie man sieht, passiert mir in der Küche auch das eine oder andere Malheur und nicht alle Rezept sind so gut, dass ich sie hier präsentieren möchte.
Aber dafür habe ich für den Sonntag dann Shortbread gebacken. Das sind sehr leckere Kekse, die man auch herrlich transportieren kann und die bei der Hitze nicht schmilzen. Torten usw. konnte ich für das heutige Treffen nicht anfertigen, da das Treffen draußen im Park stattfand.

Diese leckeren Shortbreads sind schnell gemacht und sie eignen sich nicht nur für Teatime, sondern auch herrlich für Auslfüge.





Shortbread
 

Zutaten für 1 Backblech:

Für den Teig:
250 g weiche Butter (bitte keine Margarine)
50 g Puderzucker
80 g Zucker
450 g Mehl
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale einer Orange

Zum Bestreuen:
3 Packungen Vanillezucker



Zubereitung:

Für den Teig die Butter mit Puderzucker, Zucker, Salz und abgeriebener Orangenschale cremig rühren.
Anschließend nach und nach das Mehl unter die Masse mit dem Knethaken rühren, so dass ein Mürbteig entsteht.
Natürlich kann man diesen Vorgang auch mit den Händen machen.

Dann den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig ausbreiten. Man kann es mit den Händen machen oder mit einem Nudelholz.
Der Teig sollte ca. 1,0 cm bis 1,5 cm dick auf dem Backblech liegen.
Mit einer Gabel mehrmals in den Teig einstechen, so dass ein Muster entsteht.

Das Backblech nun in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 175° C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 bis 30 Minuten backen.
Das Shortbread sollte eine hellbraune Farbe haben und nicht zu dunkel sein.
Nach dem Backen den gebackenen Teig noch heiß mit dem Vanillezucker gleichmäßig bestreuen und anschließend mit einem scharfen Messer in längliche Rechtecke schneiden oder in eine andere beliebige Form.

Guten Appetit!
 




Dienstag, 9. Juni 2015

Holunderblütengelee

Schon oft habe ich gelesen, dass man leckere Dinge aus Holunderblüten machen kann. Doch selbst habe ich es noch nie ausprobiert.
Also hatte ich mir für dieses Frühjahr fest vorgenommen, mal das eine oder andere Rezept zu testen.
Nun stellte sich die Frage, woher ich die Holunderblüten nehmen sollte. Da ich hier in der Stadt bis jetzt noch nicht so sehr auf die Pflanzen geachtet habe, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, musste ich mal schauen, wo ich diese Holunderblüten finden konnte.
Und siehe da, es gibt jede Menge davon in der Stadt. Vor allen Dingen in Parks findet man sie viel.
Also bin ich am Samstag Nachmittag lso, um diese Holunderblüten zu pflücken.
Oh, was rochen die gut. Da war mir klar, dass die Rezepte damit sehr gut schmecken müssen.
Als erstes wollte ich ein Gelee damit ausprobieren. Das Rezept war einfach und als Versuch für die Verarbeitung der Blüten ideal.
Und, was soll ich sagen. Das Gelee schmeckt hervorragend. Man kann es natürlich noch verändern bwz. verschiedene Zutaten wie Basilikum, Zimt, Vanille usw. hinzufügen.
Mir allerdings schmeckt der Holunderblütengeschmack mit dem Apfelsaft kombiniert sehr gut.
Ich kann jedem, der noch nie Holunderblüten im Essen verabeitet hat, nur empfehlen, das mal zu testen.





Holunderblütengelee


Zutaten für 5 Gläser je 200 ml Inhalt:

20 Holunderblütendolden
1000 ml Apfelsaft, ungesüßt
500 g Gelierzucker 2:1



Zubereitung:

20 Holunderblütendolden waschen, kräftig ausschütteln und gut abtropfen lassen. In eine Schüssel geben, mit Apfelsaft übergießen und über Nacht ziehen lassen. Das Saftgemisch durch ein Sieb gießen und zusammen mit dem Gelierzucker in einem Topf mischen. Unter Rühren aufkochen lassen und mindestens 3 Minuten sprudeln weiterkochen lassen.
Das Gelee sofort in sterile Gläser füllen. Gläser verschließen und auf den Kopf drehen. Kühl und dunkel aufbewahrt ist das Gelee etwa 6 Monate haltbar. Es passt besonders gut zu würzigem Käse oder süßem Gebäck.


Guten Appetit!




Das Gelee eignet sich auch herrlich auf Brötchen zum Frühstück. So kann der Tag beginnen....



Dienstag, 2. Juni 2015

Kartoffelsalat mit Tomate und Mozzarella

Schon lange habe ich keinen Kartoffelsalat mehr zubereitet.
Jetzt für die Grillsaison, falls das Wetter mitspielt, gehört ein Kartoffelsalat dazu.
Es gibt ja unendlich viele Rezepte für Kartoffelsalate und jeder macht ihn anders, genauso wie bei mir.
Ich mache den Salat, so ähnlich wie ich immer schon gegessen habe.
Auch habe ich schon den Salat mit Essig und Öl zubereitet, was auch sehr lecker ist. Doch dieses Mal wollte ich ihn mit Mayonnaise und Joghurt zubereiten. 
Hier gab es zum Kartoffelsalat selbstgemachte Frikadellen. 






Kartoffelsalat mit Tomate und Mozzarella


Zutaten:

800 g gegarte Pellkartoffeln
1 rote Zwiebel
3 Eier, hart gekocht
3 mittelgroße Tomaten
1 Kugel Mozzarella (125 g)
1 EL frische Kräuter, gehackt
200 g Joghurt, natur
80 g Mayonnaise
3 EL Essig
Salz
Pfeffer



Zubereitung:

Die gegarten Pellkartoffeln etwas abkühlen lassen nach dem Kochen und dann schälen.
Anschließend die Kartoffeln in Würfel schneiden, aber nicht ganz so klein und in eine Schüssel geben.
Dann die Eier schälen, fein hacken und zu den Kartoffeln geben. Die Zwiebel pellen. Nun Zwiebel und Mozzarella, sowie die Tomaten fein würfeln und ebenfalls in die Schüssel geben.
Die gehackten Kräuter mit Joghurt, Mayonnaise und Essig unterrühren. Alles anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!


Sonntag, 31. Mai 2015

Rhabarberkompott

Nicht nur der Spargel gehört zum Frühjahr auf den Esstisch, sondern auch der Rhabarber.
Ich mag Rhabarber gerne in Kuchen, aber auch als Kompott für ein Dessert. Gerne esse ich dazu Joghurt. Der Rhabarber schmeckt sehr erfrischend und daher immer sehr willkommen als Abrundung für ein Mittagessen.
Und wenn das Frühjahr wettermäßig hier nicht kommen möchte, sondern wie gestern nur Kälte und Regen, so muss das Frühjahr eben auf den Tisch.
Das Rezept für den Rhabarberkompott ist ganz einfach und schnell gemacht.
Ich habe mir einen Teil in Marmeladengläser abgefüllt, so dass ich auch nach der Rhabarberzeit hin und wieder ein leckeres Dessert essen kann.





Rhabarberkompott


Zutaten:

500 g Rhabarber
100 g bis 200 g Zucker
1 Zimtstange
5 cm Zitronenschale unbehandelt



Zubereitung:

Von den Rhabarberstangen sehr sorgfältig die faserige Haut abziehen. Die Stangen in etwa 3 cm große Stücken schneiden. Sind die Häute nicht ganz entfernt worden, dann muss das jetzt für jedes Stück einzeln nachgeholt werden.
Die Rhabarberstücke in einer Schüssel mit etwa 100 g vom Zucker bestreuen und 2 bis 3 Stunden Saft ziehen lassen, dabei ab und zu umrühren. Mit Zitronenschale und Zimtstange im eigenen Saft, eventuell noch ganz wenig Wasser zugeben, auf kleinster Stufe garen. In wenigen Minuten ist das Kompott fertig. Der Rhabarber sollte durch sein, aber nicht zu weiche. Man muss wirklich daneben stehen und immer wieder probieren. Nach Geschmack noch mehr Zucker zugeben. Zitronenschale und die Zimtstange entfernen und das Kompott abkühlen lassen.

Guten Appetit!