Montag, 8. Februar 2016

Berliner aus dem Backofen

Hallo zusammen,

am Wochenende war es mal wieder Zeit für micht etwas zu backen.
Und da Karnevalszeit hier herrscht und es überall Fettgebackenes zu kaufen gibt, was ich schon sehr genossen habe, wollte ich mal gebackene Berliner ausprobieren.

Auf Slavas Blog Slava.com habe ich ein Rezept gefunden, das mir gut gefiel.
Und ja, die Berliner schmecken sehr lecker. Allerdings sind sie natürlich nicht mit den Frittierten zu vergleichen. Für mich ist das Rezept schon eine prima Alternative.
Ein wenig Probleme allerdings hatte ich beim Einfüllen der Marmelade mit der Spritze. Doch da ich das Rezept noch öfter backen werde, werde ich darin hoffentlich ein wenig Übung bekommen.
Man merkt also, dass ich keine Ärztin bin oder sonst wie im medizinischen Bereich tätig.
Die Spritze habe ich mir aus der Apotheke geholt, die man dort für kleines Geld bekommt.





Berliner aus dem Backofen


Zutaten:

Für den Teig:
360 g Mehl Typ 405
150 ml lauwarme Milch
15 g frische Hefe, lauwarm
60 g Zucker
20 g Butter oder Margarine, Zimmertemperatur
Eine Prise Salz
1 Ei (Größe M)

Außerdem:
Marmelade zum Füllen
Eine Einwegspritze aus der Apotheke (bei mir 80 ml Inhalt)
Puderzucker oder normaler Zucker zum Wälzen
Etwas geschmolzene Butter oder Margarine zum Bestreichen  
Mehl zum Arbeiten



Zubereitung:

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben.
Dann das Ei, Butter oder Margarine, Zucker und Salz hinzufügen.
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und ebenfalls in die Schüssel geben.
Alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Anschließend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Auf einer Arbeitsplatte den Teig nochmals durchkneten und dann 1 cm bis 1,5 cm dick ausrollen.
Mit einem Glas, dessen Öffnung einen Durchmesser von ca. 5 cm bis 6 cm hat, Kreise ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Wer möchte, kann natürlich auch größere Berliner ausstechen und auch dickere.
Und wer ganz geschickt ist, kann die Berliner auch mit der Hand formen.

Ist der Teig nun aufgebraucht, werden die Berliner im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 bis 20 Minuten gebacken. Es kommt nicht nur auf den Ofen an, sondern auch auf die Dicke bzw. den Umfang der Berliner.

Nach dem Backen die Berliner abkühlen lassen und mit der Einwegspritze Marmelade in das Innere der Berliner spritzen.
Die Menge der Marmelade beträgt ca. 1 Teelöffel pro Berliner.

Dann die Berliner rundherum mit der geschmolzenen Butter oder Margarine bestreichen und anschließend in Puderzucker oder Zucker wälzen.

Guten Appetit!


Samstag, 6. Februar 2016

Muffins gehäkelt

Zur Zeit herrscht hier die fünfte Jahreszeit und die 'Stadt ist im Ausnahmezustand.
Viele schöne Kostüme sind überaöö zu sehen und es ist an den Tagen etwas anders als sonst hier. Nicht alle Geschäfte haben über die närrischen Tage komplett geöffnet.
Doch im Laufe der Jahre habe ich es gelernt und weiß, dass ich mich mit gewissen Dingen rechtzeitig eindecken muss.

Frittierte Backwaren bekommt man hier an jeder Ecke in Form von Berlinern, Krapfen usw.
Bis jetzt habe ich das noch nie selbst gemacht, denn es lohnt sich nicht, bei den günstigen Angeboten an den tollen Tagen sich dafür in die Küche zu stellen und diese drei Tage nach heißem Fett riechen zu lassen.

Da ja diesen Monat der Blog seinen zweijährigen Geburtstag feiert und ich in letzter Zeit nicht nur Essbares hier geschrieben habe, möchte ich auch heute eine Anleitung für Muffins bzw. Cupcakes posten.
Die kleinen Teile finde ich niedlich und eignen sich hervorragend als Dekoartikel für Küche, Wohnzimmer usw.
Sie sind einfach zu häkeln, denn man braucht nur feste Maschen und Kettmaschen zu können.






Muffin mit festen Maschen:

Die Muffins werden nur mit festen Maschen gehäkelt.

Muffin:
Runde 1: Maschenring mit 6 festen Maschen [6]
Runde 2: jede Masche verdoppeln [12]
Runde 3: jede 2. Masche zunehmen [18]
Runde 4: jede 3. Masche zunehmen [24]
Runde 5 – 7: 24 feste Maschen häkeln [24]
Runde 8: jede 4. Masche zunehmen [30]
Runde 9-10: 28 feste Maschen häkeln [30]
Farbwechsel vornehmen
Runde 11-12: 28 feste Maschen häkeln [30]
Runde 13: jede 5. Masche abnehmen (4. und 5. Masche zusammenstricken) [24]
Runde 14: jede 4.Masche abnehmen (3. und 4. Masche zusammenstricken)  [18]
Runde 15: jede 3. Masche abnehmen (2. und 3. Masche zusammenstricken) [12]
Den Muffin mit Watte füllen.

Runde 16: jede 2. Masche abnehmen (1. und 2. Masche zusammenstricken) [6]
Die letzten Maschen zusammen nähen
Anschließend alle Fäden vernähen.



Sahnerand / Zuckerrand:
Dieser Rand wird am Übergang der beiden Farben entlang gehäkelt.

Den Sahnerand / Zuckerrand wie folgt arbeiten: 1 Runde feste Maschen anhäkeln. In der nächsten Runde in die 1. feste Masche *1 feste Masche, 1 halbes Stäbchen und 1 feste Masche arbeiten, in die nächste feste Masche 1 Kettmasche häkeln*. Ab * wiederholen, bis der Ring geschlossen ist. Anschließend den Faden vernähen.








Sonntag, 31. Januar 2016

Kaiserschmarren mit Kokos und Orangensauce

In den letzten Tagen war ich so gut wie gar nicht im Internet, da ich eine starke Erkältung hatte und diese mich sehr ans Bett fesselte.
Mittlerweile geht es schon wieder aufwärts und ich bin froh darüber, dass nicht mehr Erkältungtees, Hustensaft usw. meine Hauptnahrungsmittel sind.

Da ich noch viele Orangen hier liegen habe und diese auch recht süß sind, habe ich mir das unten stehende Rezept überlegt.
Der Kaiserschmarren ist ja ein Klassiker, doch heute wird er von mir mal in einer anderen Variation zubereitet.

Es ist ein leckerer Nachtisch, kann aber auch als süße Hauptspeise gegessen werden.




Kaiserschmarren mit Kokos und Orangensauce


Zutaten für 4 Personen:

Für den Kaiserschmarren:
4 Eier (Größe M)
1 Prise Salz
250 ml Milch
160 g Weizenmehl
50 g Kokosflocken

Für die Orangensauce:
4 Orangen (mittelgroß)
2 TL gehäuft, Puddingpulver Vanille-Geschmack (zum Kochen) oder Speisestärke
200 ml Orangensaft, ungesüßt
Eventuell Zucker

Außerdem:
80 g Butter zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestäuben



Zubereitung:

Für den Kaiserschmarren die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz in einer Schüssel zu steifem Schnee schlagen.
Milch, Mehl, Eigelb und Kokosflocken in einer weiteren Schüssel mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.

Für die Orangensauce die Orangen schälen und die weiße Haut entfernen.
Anschließend die Früchte in mundgerechte Stücke schneiden und beiseite stellen.
Den Orangensaft bis auf 4 Esslöffel in einem Topf erhitzen.
Die 4 Esslöffel Orangensaft mit dem Puddingpulver oder der Speisestärke in einer kleinen Tasse verrühren.
Wenn der Orangensaft heiß ist, das angerührte Pulver mit dem Schneebesen einrühren und aufkochen lassen. Eventuell noch mit Zucker süßen und dann die Orangenstücke vorsichtig in die Sauce unterheben.
Die Sauce beiseite stellen und warme halten.

Für den Schmarren die Hälfte der Butter in einer Pfanne mit ca. 28 cm Durchmesser zerlassen. Den Teig hineingeben, und auf mittlerer Hitze bis schwacher Hitze so lange anbacken, bis der Boden golden gebräunt ist. Das dauert ca. 6 bis 7 Minuten.
Den Teig am Rand von der Pfanne lösen und (den sonst noch etwas flüssigen Teig) auf einen Teller oder einen Topfdeckel gleiten lassen, die Pfanne darüberstülpen und den Teig wenden. Übrige Butter in Stückchen am Rand in die Pfanne geben und den Teig dabei etwas anheben. Den Schmarren etwa weitere 5 Minuten bräunen.
Den Schmarren mit Hilfe von 2 Pfannenwendern in kleine Stückchen.

Den Schmarren auf Tellern anrichten und mit Puderzucker bestäuben.
Dann an der Seite des Tellers etwas von der Orangensauce geben.

Guten Appetit!







Sonntag, 17. Januar 2016

Schokoladenkuchen mit Buttermilch

Es ist hier sehr kalt geworden, doch der angekündigte Schnee ist glücklicherweise ausgeblieben für dieses Wochenende.
Zum Einkaufen gehe ich bei der Kälte nur die kürzesten Wege.
Da sind Besuche auf dem Markt usw. nicht eingeplant.
Doch, wie am Samstag, auf einen Besuch in ein gemütliches Café zum Treffen von Freunden verlasse ich auch gerne mal die warmen vier Wände.
Das Café hatte erst vor wenigen Monaten eröffnet und war noch gar nicht von mir getestet worden. Wurde also mal Zeit für einen Abstecher. Eigentlich ist es ein Eiscafé, doch im Winter bieten sie dort auch leckere Waffeln usw. an.

Natürlich sollte auch hier der Backofen am Wochenende seine Arbeit leisten und diesen leckeren Schokoladenkuchen backen.
Ich liebe Schokokuchen und besonders, wenn dort noch Zartibtterschokolade drin verarbeitet ist.

Durch die Kombination von Buttermilch und Backpulver geht der Kuchen herrlich auf.

Auf einen Guss oder Puderzucker habe ich dieses Mal verzichtet.






Schokoladenkuchen mit Buttermilch


Zutaten für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser:

Für den Teig:
360 g Zucker
150 g Margarine oder Butter
2 Eier (Größe M)
500 g Buttermilch
270 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
Abgeriebene Schale einer Orange
90 g Kakaopulver, ungesüßt
1 Prise Salz
100 g Zartbitterschokolade, gehackt  

Außerdem:
Fett für die Backform


Zubereitung:

In einer Schüssel Zucker und Margarine oder Butter schaumig rühren.
Anschließend die Eier zufügen.                        
Die Buttermilch zugießen und alles gut verrühren.
Nun Mehl mit dem Backpulver mischen und mit der abgeriebenen Orangenschale, dem Salz und Kakaopulver ebenfalls zugeben.
Alles zu einem glatten Teig umrühren und zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben.

Den Teig dann in eine gefettete Springform füllen.

Der Kuchen wird nun im vorgeheizten Backofen bei 175° C  (Ober-/Unterhitze) ca. 50 bis 60 Minuten gebacken.

Wer möchte, kann den Kuchen nach dem Backen noch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Schokoladenglasur überziehen.

Guten Appetit!